Wechsel im Vorstand des Fördervereins – Neues Mobiliar soll kommen

Mit einem großen Dankeschön wurde die Vorsitzende des Fördervereins, Inga Schulmeyer-Weber, auf der Jahreshauptversammlung 2019 verabschiedet. Thomas Maurer, Nachfolger in ihrem Amt, überreichte der ehemaligen Kollegin zum Abschied einen Blumenstrauß.

Neu im Amt ist auch Dr. Michael Koch (links im Bild), der die Nachfolge von Brigitte Arning als Schriftführer antrat. Gemeinsam mit dem langjährigen Kassierer Joachim Bahr ist der Vorstand somit wieder komplett.

Dank einer ordentlichen Kassenlage konnte und kann der Förderverein immer wieder Anschaffungen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Nächstes Projekt: Neue Sitzgelegenheiten in den Fluren.

 

Das ausgezeichnete Projekt „Heroes“ zu Gast in der Abendrealschule Rheine

Die bundesweit mit mehreren Preisen ausgezeichneten „Heroes“, die sich gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre und für die Gleichberechtigung einsetzen, haben Workshops mit den Schülerinnen und Schülern der Abendrealschule Rheine durchgeführt.

Sie sind jung, mutig und cool. Sie glauben an eine Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von Geschlecht und kulturellem Hintergrund dieselben Möglichkeiten und Rechte hat. Der Glaube ist aber nicht alles. Sie wollen auch etwas bewegen, deswegen gehen sie in die Schulen.

Dafür haben die „Heroes“ schon in der ganzen Bundesrepublik mehrere Preise erhalten. 2012 widmete sogar der Rabbiner Daniel Alter seinen Fernsehpreis Bambi dem Heroes-Projekt für sein Engagement gegen Hass und Gewalt.

In der vergangenen Woche haben die „Heroes“ in Rheine über die Ehre, über die Gewalt und Unterdrückung der Frauen und Mädchen einen Workshop durchgeführt und den jungen Menschen neue, bessere Wege für ein friedliches Zusammensein aufgezeigt.

Die Schülerschaft war begeistert. „Was mir gefallen hat, war die Art und Weise, wie sie mit uns gesprochen haben“, sagt der 17-jährige Ali, „sie sprechen so wie wir, sie belehren uns nicht, sondern diskutieren mit uns“, fügt er hinzu. Und das ist genau die Idee der Heroes. Mithilfe von Rollenspielen und Empathie erreichen sie die Schülerinnen und Schüler.

Unser Bild zeigt Schülerinnen und Schüler der ARS mit den Heroes Selim (zweiter von links) und Abdul Chahin (drittervon  links). „Es geht darum, Anstöße zu geben, Tabus zu brechen und zum Nachdenken anzuregen“, sagt Abdul, der den Workshop durchführte. „Wir entwickeln keine Lehrerhaltung sondern sind in einem sogenannten Dialog. Wir lassen aber auch nicht los und stellen viele Fragen, beispielsweise was bedeutet die Ehre, was ist die Männlichkeit, wer entscheidet, wen deine Schwester heiratet, wo beginnt die Gewalt“, führt er fort.

Die Antworten werden auch von den „Heroes“ nicht fertig geliefert. Die Schüler müssen selber eine positive Lösung herausarbeiten, um sich dadurch langfristig zu entwickeln. „Natürlich erreichen wir nicht alle während eines Treffens, es sollen aber Impulse gesetzt werden“, erklärt der 27-jährige Abdul. „Viele Jugendliche haben oft keine eigene Meinung, was die Gleichberechtigung angeht, sie vertreten oft die Ansichten der Eltern oder Verwandten und diese Schüler wollen wir mit ins Boot holen, sie zur Meinungsbildung anregen“, ergänzt Abdul.

Und es ist den Heroes auch in Rheine wieder gelungen. „Es hat mir schon etwas zum Nachdenken gegeben“, gibt der Schüler Mohammad zu. „Ich habe auch eine Schwester und mein Papa sagte mir immer, ich müsse auf sie aufpassen, damit sie ein ordentliches Leben führt. Ob das alles so richtig ist, bin ich mir jetzt nicht so sicher …“, sagt er nachdenklich am Ende des Projektes.

„Es ist eine sehr wichtige Arbeit, die die „Heroes“ leisten, sicherlich waren sie bei uns in der Abendrealschule nicht zum letzten Mal zu Gast“, sagt Christiane Beckmann-Veerkamp, die Schulleiterin. Den Besuch der Helden hat der Förderverein der Schule finanziell unterstützt.

Die „Heroes“ schaffen etwas, was viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagogen auch in ihrer Arbeit mit den Zugewanderten versuchen, nicht immer erfolgreich. Es bleibt die Frage, was machen die Helden anders?

„Mein Vorteil ist: Ich bin ein brauner Mann mit orientalischen Wurzeln“, erklärt lächelnd Abdul. „Ich komme aus der gleichen Community, wie die Schüler mit denen ich arbeite“, führt er fort. „Ich bin hier geboren, und ich weiß, was die jungen Menschen brauchen, weil ich hier selbst nicht selten mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert wurde.“

Seiner Meinung nach ist wichtig, den Jugendlichen mit Migrationshintergrund erstmal viel Akzeptanz und Anerkennung zu schenken, sie in dem Gedanken zu stärken, sie würden zu der Gesellschaft dazugehören.

Abdul weiß ganz genau, wovon er dabei spricht. Er war einer der ersten „Heroes“, hat Pionierarbeit geleistet. Schon im kindlichen Alter sind ihm die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufgefallen, „ ob das in meiner Familie war oder bei den anderen, fand ich das einfach unfair“, erinnert er sich. „Ich konnte das aber auch in meinem Freundeskreis nicht öffentlich sagen, weil ich dann ausgeschlossen würde und gegen den Strom schwimmen würde“.

Den Mut haben ihm die „Heroes“ gegeben und die 1,5 jährige Ausbildung, die die Jungs durchlaufen müssen, bevor sie in die Schulen gehen dürfen. „Heute sage ich entschlossen: Ich gehöre zu der Gesellschaft, ich bin Europäer, ich bin Deutscher, ich bin Demokrat – und möchte auch den jungen Menschen, die ich in den Schulen treffe diese Werte schmackhaft machen“, sagt der 27-jährige.

Die Heroes werden bei ihrer Arbeit mit Schülern immer von einem Projektleiter begleitet, der für deren Ausbildung zuständig ist. „Bei uns in Duisburg sind es bisher 50 Jugendliche, die zu Heroes geworden sind, 20 davon haben sich entschieden aktiv in den Schulen zu arbeiten, sagt Selim Asar, der Abdul bei seinem Einsatz in der Abendrealschule unterstützte.

Er hofft auch, dass es immer mehr werden. „Wir bieten den jungen Menschen, die Mut haben anders zu denken und neue Wege zu gehen, eine Plattform, sind aber sowohl was die Politik oder die Religion angeht unabhängig“, betont der 32-jährige.

Das Heroes Programm ist in vielen deutschen Städten bekannt, in Duisburg, aus der Stadt kamen die Heroes nach Rheine, sind sie schon seit 2011 in enger Kooperation mit dem Jugendamt tätig. Sie sind Vorbilder für die Gesamtgesellschaft. Weitere Projekte an der Abendrealschule Rheine sind geplant.

Text und Foto: Weronika Anger

Unsere Abschlusssemester

Sommersemester 2018/2019

Wintersemester 2018/2019

Sommersemester 2017/2018

Wintersemester 2017/2018

Sommersemester 2016/2017

Wintersemester 2016/2017

Sommersemester 2015/2016

Oben: das Abendsemester, unten: das Vormittagssemester

Wintersemester 2015/2016

Sommersemester 2015/2016

Wintersemester 2014/2015

Sommersemester 2014/2015

Wintersemester 2013/2014

Sommersemester 2013/2014

Wintersemester 2012/2013

Sommersemester 2012/2013

Oben: das Abendsemester, unten: das Vormittagssemester

Jahresabschlussfahrt der ARS Rheine nach Köln

Wir berichten über die Schulfahrt nach Köln, die die ARS zum Ende des Sommersemester 2018/19 unternommen hat.

„Unsere Schulfahrt nach Köln stand unter dieses Jahr unter guten Vorzeichen. Drei Reisebusse holten uns an der Schule ab und transportierten Schüler und Lehrer – ohne größeren Verkehrsstau — direkt bis vor den Kölner Dom.

Die Sonne schien, die Teilnehmer waren gut gelaunt und zunächst lockte die Innenstadt mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Auch die „Fridays for Future“- Demonstranten standen für Diskussionen bereit.

Um 14 Uhr trafen wir uns zur Aufteilung in 4 verschiedene Besuchergruppen:

Zwei Kölner-Dom Besuchergruppen wurden direkt mit Führern und Sprechanlagen ausgestattet in den Dom geschickt.

Beide anderen Gruppen („Köln unterirdisch“ und „Köln Sportmuseum) wurden von Lehrerkollegen zu den vereinbarten Treffpunkten gebracht.

Nach Ende des kulturellen Programms wurden wir noch Zeugen eines Feuerwehreinsatzes gegenüber des Doms: An einer Baustelle schien ein kleiner Brand ausgebrochen zu sein und zusammen mit vielen anderen Touristen mussten wir das Gelände räumen.

Trotzdem konnten wir später unbehelligt die Heimfahrt antreten. Und siehe da: Zwei zuvor vermisste Schülerinnen fanden sich auch wieder kurz vor Abfahrt ein.“

Text: Beate Müller, Foto: Gaby Hopp

Facharbeit im 3. Semester

Liebe Schülerinnen und Schüler der dritten Semester,

seit Beginn des Sommersemesters 2018 müssen die Drittsemester eine Facharbeit anfertigen. Damit sollen Sie den Beweis erbringen, dass Sie in der Lage sind, mit Hilfe moderner Medien ein Thema umfassend, selbstständig und wissenschaftlichen Regeln entsprechend zu erarbeiten und die Ergebnisse mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms ansprechend darzustellen. Dabei sind vorgegebene Bewertungskriterien und ein Zeitplan einzuhalten. Das Thema der Facharbeit können Sie gemeinsam mit einer Fachlehrerin oder einem Fachlehrer Ihren Neigungen entsprechend aussuchen.

Die genauen Vorgaben und Bewertungskriterien haben wir für Sie in dieser PDF-Datei zusammengefasst.

Verabschiedung an unserer ARS

Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Zeugnissen in die wohlverdienten Sommerferien geschickt worden waren, versammelte sich das Kollegium im Lehrerzimmer, um zwei geschätzte Kolleginnen zu verabschieden.

Die Schulleiterin Christiane Beckmann-Veerkamp bedankte sich zunächst ganz herzlich bei ihrem gesamten Team für die geleistete Arbeit und das Engagement jedes Einzelnen zum Wohle der Schule im nun zu Ende gehenden Schuljahr und wünschte allen erholsame und sonnige Sommerferien.

Mit einem weinenden Auge folgte dann ein großer Dank und die Verabschiedung der langjährigen Kolleginnen Inga Schulmeyer-Weber (im Bild rechts) in den Ruhestand und Brigitte Arning an eine andere Schule.

Die Kolleginnen haben fast 19 Jahre an der ARS unterrichtet und mit Herzblut und aus Überzeugung dazu beigetragen, dass sich die Schule weiterentwickelt, um den Schülerinnen und Schülern den bestmöglichen Weg für die Zukunft zu eröffnen.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass beide Kolleginnen große Lücken hinterlassen werden und ihre Nachfolgerinnen in den Fachschaften Englisch und Mathematik ein großes Erbe antreten werden.

Schließlich wurden die liebevoll gestalteten Geschenke mit einem Lied überreicht …

Viel Spaß beim Bogenschießen!

Ziel des Lehrerausfluges der Abendrealschule Rheine war der Rovers Bogenschützenverein in Münster Hiltrup. Nach einem kleinen Imbiss nutzen alle Lehrinnen und Lehrer die Gelegenheit, das Bogenschießen auszuprobieren. Der Ergebnisse waren durchwachsen, aber viel besser, als man es erwartet hatte. Fast jedem gelang irgendwann der Schuss in die gelbe 9 oder 10. Auf dem Podest standen am Ende Maxi Dominik, Thomas Maurer und Weronika Anger. Der 2. Platz von Sportkollege Maurer war erwartet worden. Er und die siegreichen Damen ernteten anerkennenden Applaus. Mit großer Konzentration hatten sie recht schnell den Bewegungsablauf beim Schießen so gut verinnerlicht, dass sie die höchsten Punktzahlen erreichten und somit vollkommen zu Recht die Gold- und Bronzemedaille überreicht bekamen.
Dank an die beiden Herren vom Bogenschützenverein für die ruhige Einweisung und Betreuung und an Kollegin Gaby Hopp, die alles so schön im Vorfeld vorbereitet hatte.
Mit einem gemeinsamen Abendessen gingen alle gut gelaunt ins Wochenende!

Glückwunsch an das Begegnungszentrum Mitte 51 und Dank an engagierte Schülerinnen und Schüler

Am Sonntag, 22.09.2019, wurde das Begegnungszentrum Mitte 51 im Rheinenser Stadtteil Dorenkamp eröffnet. Das schöne Septemberwetter lockte viele Besucherinnen und Besucher an. Als direkter Nachbar war die Abendrealschule nicht nur interessierter Gast, sondern mit einem eigenen Stand dabei. Am Vormittag waren türkische Pide und syrische Kuchen gebacken worden, die guten Absatz fanden – am Ende der Veranstaltung waren alle Teller leer und manche Frage nach den Rezepten ließ erkennen, dass es allen sehr gut geschmeckt hatte!

Die Schulleiterin, Christiane Beckmann-Veerkamp gratuliert den Verantwortlichen des Begegnungszentrum Mitte 51 zur gelungenen Einrichtung und Eröffnung! Auf gute Zusammenarbeit!

Den Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern, die am Sonntag Dienst für ihre Schule getan haben, dankt die Schulleiterin für ihren Einsatz und die gute Präsentation der Schule.